Fragen und Antworten


Beruf Packmitteltechnologe? Fragen und Antworten!

Was macht eigentlich ein Packmitteltechnologe?

Als Packmitteltechnologe sorgst Du dafür, dass Produkte wie PCs, Fernseher oder Lebensmittel unbeschadet beim Kunden ankommen. Du gestaltest und fertigst umweltfreundliche und innovative Verpackungen, die die Produkte optimal schützen und gleichzeitig für das Produkt werben.

Was ist das Besondere am Beruf des Packmitteltechnologen?

Jedes Produkt ist einzigartig. Gemeinsam mit dem Team wählst Du die geeigneten Materialien.

Was sind die Voraussetzungen für eine Ausbildung?

Voraussetzungen sind ein guter Hauptschulabschluss oder ein Realschulabschluss.
Außerdem sind für den Beruf technisches Verständnis, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein gefragt.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Bewerbung?

Bewerbungen sollten normalerweise ein Jahr vor Ausbildungsstart eingehen und spätestens nach den Sommerferien abgeschickt werden.

Wann beginnt das Ausbildungsjahr?

Die Ausbildung startet in der Regel am 1. August oder 1. September eines Jahres.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. 

Wo ist die Berufsschule?

Unter anderem im Papierzentrum in Gernsbach. Dort findet die 3-jährige Ausbildung in zwei Blöcken statt. Zuerst wirst Du in zwei Jahren zum Maschinen- und Anlagenführer ausgebildet. Nach dem dritten Lehrjahr kannst Du nach diesem Abschluss den Facharbeiterbrief des Packmitteltechnologen erwerben.

Weitere Infos findest Du unter:
www.papierzentrum.org

Wer zahlt den Aufenthalt an der Berufsschule?

Die Kosten für die Aufenthalte übernehmen in den meisten Fällen die Unternehmen.

Wo kann ich ein Praktikum oder einen Schnuppertag machen?

Ob und wann Praktikumsplätze angeboten werden, erfährst Du direkt bei den Unternehmen. Bitte wende Dich an die Personalabteilung. Eine Übersicht der Unternehmen in Deiner Nähe findest Du hier.

Wie sieht ein normaler Tagesablauf im Betrieb aus?

Während der Ausbildung lernt man alle Abteilungen und Bereiche des Unternehmens kennen, die für den Beruf wichtig sind. Meist wird man zwei bis sechs Wochen in einer Abteilung eingesetzt – beispielsweise in der Produktion.

Was verdient man eigentlich während der Ausbildung?

Die durchschnittliche Vergütung in der Ausbildung liegt bei 877 Euro monatlich. Das ist mehr als die meisten Branchen zahlen.

Wie sieht es mit der Übernahme nach der Ausbildung aus?

Die Unternehmen bilden nach Bedarf aus. Das bedeutet, dass man in der Regel nach der Ausbildung auch übernommen wird.

Wie sieht das Arbeitsumfeld aus?

Vom Familienunternehmen bis zum Konzern bieten die Arbeitgeber in der Papierverarbeitung vielfältige Möglichkeiten – an Standorten im In- und Ausland.

Kann ich mich nach der Ausbildung auch weiterbilden?

Nach der Ausbildung ist die Prüfung zum Industrie­meister der Fachrichtung Papier- und Kunststoff­verarbeitung möglich. Außerdem kannst du als Packmittel­technologe studieren und beispielsweise einen Bachelor­abschluss im Studienfach Papiertechnik erwerben oder einen Master machen.

Gibt es auch andere Ausbildungsmöglichkeiten in der Papierindustrie und der Papierverarbeitung?

Ja, die Papierindustrie und die papierverarbeitende Industrie bilden in vielen Berufen aus. Folgende Möglichkeiten gibt es:

Maschinen- und Anlagenführer, Papiertechnologe, Mechatroniker, Elektroniker, Industriemechaniker, Chemikant, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann / Industriekauffrau

Wo kann ich mich um einen Ausbildungsplatz bewerben?

Bewerben kann man sich direkt bei den Unternehmen. Wende Dich an die Personalabteilung. Dort erfährst Du auch, ob Ausbildungsstellen frei sind.

Eine Übersicht der Unternehmen in der Papierindustrie findest Du hier.

Noch weitere Fragen?